-Fläche: 89.556km2
-Einwohner: 4,94Mio.
-Hauptstadt: Amman (über 800m!)
-Nachbarländer: Israel, Paläst.
Autonomiegebiete, Syrien, Irak, Saudi-Arabien
- Meer: Im NW Totes M.; im SW Rotes M.
-Staatsform: Haschemitisches Königreich
J., bis 1946 britisches Mandatsgebiet, seit 1952 parlamentarische Monarchie
-Einteilung in vier Vegetationszonen:
Mediterrane
Region im Nordwesten
(immergrüne Eichendickichte)
Saharo-arabische
Region
Irano-turanische
Region
Sudanesische
Region
In hohen
Lagen kommt es mitunter sogar zu ergiebigen Schneefällen
Je nach
Quelle sind 1/3 bis 4/5 der Landesfläche Wüste
-Wirtschaft:
Das Land hat
sich noch immer nicht wirklich von der Annektion des Westjordanlandes durch
Israel 1967 erholt. Dadurch verlor es 80% der Anbaufläche für Tomaten,
Zitrusfrüchte, Oliven, Feigen, Wassermelonen, Auberginen und Weizen.
Heute lebt es
vor allem von der Leichtindustrie (Farben, Plastik, Zement, Phosphatgewinnung,
Herstellung von Pottasche) und dem Tourismus (Petra, Amman).
Durch die
stabile Lage in der Region erhält es internationale Unterstützung, die
proirakische Haltung hat dem Land jedoch geschadet.
-Geschichte:
Seit der
Jungsteinzeit besiedelt, Jericho
(Westjordanland-bis 1988 zu Jordanien gezählt) eine der ältesten Städte der
Welt.
Ab der Eisenzeit
(hier 1200v.Chr) größere Siedlungen.
Blühte
besonders unter römischer Herrschaft durch die Dekapolis (Militär- und
Wirtschaftsbund im Jordanland). Bedeutende Städte sind Gerosa, Petra
(Hauptstadt der Nabatäer -Felsengräber), Gadara. Aus dem Mittelalter stammen
Kreuzritterburgen wie Kerak, Tafika und Shobek. Heute noch wird das Land
manchmal in die Gebirgsketten der biblischen Regionen Gilead, Ammon, Moab und
Edom (=rot; Eisenoxide im Sand) unterteilt.
Viele
Wüstentiere fressen sich einen Vorratsspeck an- er wird an bestimmten Stellen
konzentriert um seiner hitzespeichernde Wirkung vorzubeugen. Im Höcker der
Kamele wird bis zu 25kg Fett gespeichert, im Fettgewebe kann außerdem noch eine
große Menge Wasser gespeichert werden. Das Kamel kann damit bis zu zwei Wochen
überleben.
Tiere wie die
Wüstenechse, die Dornschwanzagame und die Fettschwanzschafe speichern den
Großteil ihrer Vorräte im Schwanz.
Kleine
Säugetiere wie die Wüstenspringmaus verteilen das Fett über ihren ganzen
Körper, da sie der Tageshitze in ihren Bauten weniger ausgesetzt sind.
Wüstentiere
sind um nicht zu viel Feuchtigkeit über den Schweiß zu verlieren meist nacht-
bzw. dämmerungsaktiv. Zumindest in der Mittagshitze wird ein Erdbau oder ein
Schattenplatz aufgesucht.
Hitzematrix
einer Sandwüste |
|
30m |
27° Falken u.a. Vögel |
2m |
38° |
1m |
50° -Bauch der langbeinigen Gazelle |
0m |
75° |
-1m° |
23° Kleinsäuger |